Die Krise, die das Virus COVID-19 in vielen Ländern der Welt ausgelöst hat, betrifft auch uns und euch als Teilnehmende am Bundes- und Europäischen Freiwilligendienst. Viele Einsatzstellen haben geschlossen, Veranstaltungen, wie unser geplanter internationaler Partner*innen Workshop und unsere Abschlusskonferenz, sind bis auf Weiteres abgesagt.

Einige von euch sind in ihre Heimatländer ausgereist, andere haben sich freiwillig in die häusliche Quarantäne begeben und wieder andere suchen nach neuen Aufgaben, die in dieser außergewöhnlichen Zeit anfallen.

 

Eure und unser aller Gesundheit hat oberste Priorität, daher bleibt wenn möglich Zuhause und tretet bei Fragen und Anregungen mit uns per Mail (evs [at] straze [dot] de) oder telefonisch in Kontakt (Festnetz: 03834/7737882 oder mobil +49 (0) 157 309 887 37). Wir haben für unsere Mobilnummer auch den Messenger Telegram eingerichtet, den ihr gerne nutzen könnt.

Die wichtigsten Fragen und Informationen haben wir euch im Folgenden zusamengefasst und verlinkt:

Hinweise zu den Bildungstagen

Aufgrund der aktuellen Ausbreitung des Coronavirus (SARS-CoV-2/COVID-19) und des damit zusammenhängenden Veranstaltungsverbots werden vorerst vom 16. März 2020 bis zum 30. April 2020 keine BFD und EVS Seminare mehr stattfinden. Dass Freiwillige nicht an den Bildungsangeboten teilnehmen, entbindet sie nicht vom Freiwilligendienst.

Ansonsten gilt ab sofort:

Nach derzeitigem Stand sind Freiwillige grundsätzlich nicht vom Freiwilligendienst entbunden. Es gilt aber, dass Freiwillige vom Freiwilligendienst befreit sind, wenn:

  • die Einsatzstelle geschlossen wurde und es keine Alternative gibt (z. B. Außenstelle der Einsatzstelle, die nicht betroffen ist).
  • sich die Einsatzstelle in einer zur Infektionseindämmung gesperrten Region befindet.
  • eigene Kinder zu Hause betreuen werden müssen, weil deren Kita/Schule geschlossen wurde.
  • Freiwillige selbst unter Quarantäne gestellt sind.

Hinweise an Einsatzstellen

In konkreten Einzelfällen müssen die Verantwortlichen in den Einsatzstellen eine Einschätzung der Gefahrenlage etwa in Abstimmung mit der örtlichen Gesundheitsbehörde vornehmen und eine Abwägung zwischen dem konkreten Gefährdungspotential für die Freiwilligen und der Aufrechterhaltung der dienstlichen Verpflichtungen in den Einsatzstellen treffen. Auch sind alternative und ungefährliche Einsatzmöglichkeiten (z. B. Home Office) zu prüfen. Gegenüber Freiwilligen U18 ist die Fürsorgepflicht in besonderer Weise zu beachten (Jugendschutzgesetz), aber auch gegenüber Lebensälteren wegen ihrer besonderen Gefährdung.

Links zur weiteren Orientierung:

die Informationsseiten des Robert-Koch-Institut: RKI Infos zu COVID-19

Landesamt für Gesundheit und Soziales Mecklenburg-Vorpommern: Informationen Gesundheitsämter MV

Informationen der deutschen Nationalagentur Jugend für Europa: Corona-Virus und EVS

Informationen zum Bundesfreiwilligendienst: Corona-Virus und BFD

 

Zum Schluss noch eine Bittte von uns: Seid umsichtig und vorsichtig, aber bleibt und seid vor allem auch solidarisch miteinander. Die Vorsichtmaßnahmen sollen uns nur räumlich von einander trennen und eben das sein: eine Vorsichtmaßnahme – kein Sprungbrett zu Egoismus oder Abschottung.